Laterne dekorieren: Ideen für drinnen und draußen
Eine Laterne macht aus einer unscheinbaren Ecke schnell einen gemütlichen Lieblingsplatz. Mit ein paar gezielten Handgriffen kannst du sie je nach Jahreszeit, Anlass und Wohnstil immer wieder neu gestalten. So nutzt du ein einziges Deko-Teil das ganze Jahr über und passt es immer wieder an dein Zuhause an.
Ob auf dem Balkon, im Wohnzimmer oder vor der Haustür: Mit Kerzen, Lichterketten und kleinen Accessoires entsteht im Handumdrehen eine stimmungsvolle Lichtinsel. Wichtig ist, dass du Material, Stil und Standort aufeinander abstimmst und dabei auch an Sicherheit und Alltagstauglichkeit denkst.
Material und Stil der Laterne passend auswählen
Bevor du deine Laterne dekorierst, lohnt sich ein genauer Blick auf das Material und die Form. Die Optik der Laterne gibt dir schon eine gute Richtung vor, wie du sie am besten schmückst. So vermeidest du, dass die Dekoration unruhig wirkt oder gar nicht zum Rest des Raumes passt.
Metall, Holz oder Bambus: Was passt zu dir?
Laternen aus Metall oder Edelstahl wirken eher kühl und modern. Sie passen gut zu klaren Linien, grauen Sofas, Betonoptik oder einem Industrial Look mit schwarzen Regalen und Glas. In so einer Laterne sehen schlichte weiße Stumpenkerzen, LED-Kerzen oder eine feine Micro-Lichterkette besonders stimmig aus. Wenn du es etwas edler magst, kannst du Kerzen in Grau, Taupe oder Dunkelgrün wählen, passend zu einem Sofa in Anthrazit oder einem Sideboard in Schwarz.
Holzlaternen mit Glas fühlen sich in einem gemütlichen Landhausstil oder im skandinavischen Wohnstil wohl. Stell dir eine weiße Holzlaterne neben einem Leinen-Sofa, einem Wollteppich und einem Korb mit Decken vor. In so einer Laterne wirken naturfarbene Kerzen, kleine Zapfen, getrocknete Gräser oder eine Mini-Vase mit einem Eukalyptuszweig besonders schön. Achte bei unbehandeltem Holz darauf, dass die Laterne nicht dauerhaft im Regen steht, sonst verzieht sich das Material oder wird grau und fleckig.
Wenn du Boho magst, sind Bambuslaternen eine gute Wahl. Sie wirken leicht und luftig und passen toll zu Rattanmöbeln, Makramee und warmen Erdtönen wie Terracotta oder Ocker. In Bambuslaternen nutze ich persönlich lieber LED-Kerzen oder Lichterketten, weil das Material schnell Feuer fangen kann, wenn eine echte Flamme zu nah kommt. Besonders schön wirkt eine große Bambuslaterne neben einem Rattansessel mit Kissen in Rostrot und Senfgelb.
Robuste Laternen für Balkon und Garten
Für den Garten oder Balkon sind Edelstahl- oder Metalllaternen praktisch, weil sie witterungsbeständig sind. Ein kurzer Sommerregen macht ihnen nichts aus. Stell sie trotzdem nach Möglichkeit unter ein Dach oder auf eine überdachte Fensterbank, damit sie länger schön bleiben und keine Wasserflecken bekommen. Modelle mit Solarpanel sind draußen super, weil du dich nicht um Batterien oder Streichhölzer kümmern musst.
Wenn du eine große Terrasse hast, wirken zwei bis drei größere Metalllaternen in unterschiedlichen Höhen harmonischer als viele kleine. Eine hohe Laterne neben einem Lounge-Sofa und eine mittlere neben einem Pflanzkübel mit Olivenbaum reichen oft schon. Zu kleine Laternen auf großen Flächen gehen optisch unter und wirken schnell verloren.
Typische Stolperfallen: Sehr filigrane Modelle mit vielen Ausschnitten sind draußen schwer zu reinigen, wenn sich Pollen und Staub absetzen. Greif für draußen lieber zu etwas robusteren Formen, die du mit einem Tuch gut auswischen kannst. Und achte darauf, dass der Griff stabil ist, wenn du die Laterne öfter umstellst.
Saisonale Dekoideen von Frühling bis Winter
Eine Laterne ist kein reines Winterthema. Du kannst sie das ganze Jahr über nutzen und einfach die Füllung und die Umgebung anpassen. So bleibt deine Laterne flexibel und du musst nicht jede Saison neue Deko kaufen. Mit ein paar Kisten für saisonale Kleinteile hast du immer schnell alles griffbereit.
Frühling: Laterne mit Pflanzen dekorieren
Im Frühling darf es frisch und lebendig wirken. Besonders schön ist eine Laterne, die wie ein kleines Pflanzenterrarium aussieht. Das funktioniert auf dem Balkon, dem Fensterbrett oder im Flur, wenn dort genug Tageslicht ankommt.
Du brauchst:
- eine Laterne mit Glas
- Heißkleber oder etwas Blumenerde
- ein Stück Rinde oder kleine Äste
- kleine Pflanzen wie Sukkulenten, Mini-Farne oder Moos
- Steine, Sand oder dekoratives Moos
Verteile etwas Heißkleber oder Erde auf dem Boden der Laterne und setze die Pflanzen hinein. Drumherum legst du Rinde, Steine oder Moos, bis der Boden schön bedeckt ist. Achte darauf, dass die Pflanzen noch genug Luft bekommen und nicht direkt an das Glas gedrückt werden, sonst bildet sich schnell Kondenswasser. Für eine pflegeleichte Variante nimmst du nur Sukkulenten und dekoratives Moos, das trocknen darf.
Zu Ostern kannst du die Laterne mit Moos, ein paar Ostereiern aus Keramik und Tulpenzwiebeln dekorieren. Stell sie eher kühl, etwa in den Flur oder auf eine überdachte Terrasse, damit die Zwiebeln nicht zu schnell austreiben. Wenn du kleine Kinder hast, nimm lieber unzerbrechliche Eier aus Holz oder Kunststoff.
Sommer: leichte Deko für Balkon und Terrasse
Im Sommer wirkt eine Laterne am schönsten, wenn sie nicht zu überladen ist. Stell dir eine Metalllaterne mit einer großen weißen Kerze auf einem Holztisch vor, dazu bunte Outdoor-Kissen und ein Juteteppich. Wenige, aber gut abgestimmte Elemente reichen hier völlig und lassen den Raum luftig wirken.
Für ein maritimes Gefühl kannst du deine Laterne so dekorieren:
- etwas Sand auf dem Boden der Laterne verteilen
- ein paar Muscheln oder kleine Treibholzstücke darauf legen
- ein Teelicht in ein klares oder blaues Glas stellen und in den Sand setzen
So bleibt der Sand sauber und das Wachs läuft nicht überall hin. Diese Variante passt toll zu weißen Balkonmöbeln, blau-weißen Kissen und einer hellen Holzbank. In einer Ferienwohnung am Meer kannst du so mit wenig Aufwand eine persönliche Note schaffen.
Auf einer größeren Terrasse kannst du mehrere Bambus- oder Holzlaternen in unterschiedlichen Höhen gruppieren. Kombiniere sie mit Lichterketten am Geländer und ein paar Pflanzkübeln mit Lavendel oder Olivenbäumchen. Wichtig: Stell Laternen so, dass man nicht ständig darüber stolpert, also eher an den Rand als mitten in den Laufweg. Gerade bei Gartenpartys vergisst man im Dunkeln schnell, wo etwas steht.
Herbst: warme Farben und Naturmaterialien
Im Herbst dürfen die Farben kräftiger werden. Denk an Rostrot, Senfgelb, Dunkelgrün und warme Brauntöne. Eine Laterne vor der Haustür, umgeben von Kürbissen in verschiedenen Größen, wirkt sofort einladend. Besonders schön ist eine Kombination aus einer schlichten Metalllaterne und kleinen Zierkürbissen, Kastanien und Hagebuttenzweigen.
DIY-Idee für eine herbstliche Laterne:
- eine Laterne mit Glas
- eine Lichterkette mit Batteriefach
- getrocknete Blätter, Kastanien, Eicheln, kleine Zapfen
Lege Blätter und Kastanien locker auf den Boden der Laterne. Dann platzierst du die Lichterkette dazwischen. Das Batteriefach kannst du hinter einem größeren Blatt oder einer Kastanie verstecken. Nutze hier lieber LED-Licht statt echter Kerzen, weil trockenes Laub extrem schnell brennt. Für einen ruhigen Look bleibst du bei einer Farbfamilie, zum Beispiel nur Naturtöne und etwas Dunkelrot.
Auch Trockenblumen wie Pampasgras, getrocknete Hortensien oder Lagurus sehen im Umfeld einer Laterne toll aus. Stelle sie in eine Vase neben die Laterne und nicht direkt hinein, wenn du mit echten Kerzen arbeitest. In einem Flur mit Fliesenboden kannst du so eine kleine Herbstszene neben der Garderobe aufbauen.
Weihnachten: festliche Laternen mit Kugeln und Tannenzweigen
Zur Weihnachtszeit darf deine Laterne ruhig etwas opulenter wirken. Besonders stimmungsvoll ist eine große Laterne auf dem Boden im Wohnzimmer, gefüllt mit mehreren Kerzen in unterschiedlichen Höhen. Wähle Kerzen in einer Farbfamilie, zum Beispiel Creme, Champagner und Gold oder klassisch Rot und Weiß.
So gestaltest du eine einfache Weihnachtslaterne:
- große Laterne mit Glas
- eine oder mehrere Kerzen
- ein paar Tannenzweige, gern mit Zapfen
- 2 bis 4 Christbaumkugeln
Stelle die Kerze mittig in die Laterne. Lege die Tannenzweige locker darum, aber mit etwas Abstand zur Flamme. Dann platzierst du die Kugeln auf den Zweigen, eher am Rand. Je weniger du hineinstopfst, desto edler wirkt es. Wenn du Haustiere oder kleine Kinder hast, kannst du statt echter Kerzen auch LED-Kerzen nutzen und die Laterne auf ein Sideboard stellen.
Für einen skandinavischen Look kombinierst du eine weiße Holzlaterne mit schlichten Glasornamenten, etwas Eukalyptus und einer einzigen großen weißen Kerze. In einem eher bunten Wohnzimmer mit vielen Farben kannst du eine neutrale Laterne mit klaren Kugeln und warmweißer Lichterkette wählen, damit es nicht zu unruhig wird.
Laterne dekorieren für verschiedene Räume in der Wohnung
Je nachdem, in welchem Raum deine Laterne steht, verändert sich ihre Wirkung. Mit dem richtigen Standort kannst du Licht und Stimmung gezielt lenken. Es lohnt sich, ein bisschen auszuprobieren, bis du den besten Platz gefunden hast.
Laterne im Schlafzimmer
Im Schlafzimmer soll es ruhig und entspannend sein. Eine Laterne ersetzt hier keine Deckenlampe, aber sie schafft sanftes Licht für den Abend. Stell dir eine Bambuslaterne auf dem Boden neben einem schlichten Bett aus Holz vor, dazu Bettwäsche in Beige oder Salbeigrün und ein kleiner Teppich aus Wolle.
Wenn du ungern mit offenen Flammen im Schlafzimmer schläfst, nutze eine Lichterkette in der Laterne. Warmweiße Lichter wirken deutlich gemütlicher als kaltweiße. Du kannst die Lichterkette locker im Inneren verteilen oder um eine Glasvase wickeln, die du in die Laterne stellst. So wirkt das Licht gebündelter und du kannst die Helligkeit besser steuern.
Vermeide zu grelle Farben in der Laterne, etwa knalliges Pink oder Neon, wenn du wirklich zur Ruhe kommen möchtest. Sanfte Töne wie Creme, Greige, Rosé oder helles Grau passen besser zu einem entspannten Schlafzimmer. Wenn du gern liest, stell die Laterne nicht direkt neben das Kopfteil, sondern etwas weiter weg, damit das Licht nicht blendet.
Laterne im Wohnzimmer
Im Wohnzimmer ist die Laterne ein schönes Gegenstück zur eher kühlen Deckenbeleuchtung. Stell eine größere Laterne neben das Sofa oder vor ein Regal. Wenn du ein Ecksofa hast, wirkt eine Laterne in der Ecke zwischen Sofa und Wand oft besonders gemütlich.
Praktischer Tipp: Achte darauf, dass die Laterne nicht im direkten Weg steht, wenn du abends im Dunkeln durchs Zimmer läufst. Vor allem bei Glaslaternen ist es ärgerlich, wenn sie umgestoßen werden. Ein Platz neben einem Sideboard, einem Pflanzenständer oder unter einem Wandbild ist meist sicherer.
Du kannst im Wohnzimmer auch mit mehreren Laternen arbeiten. Zum Beispiel eine große Metalllaterne mit einer dicken Kerze auf dem Boden und zwei kleinere Glaswindlichter auf dem Couchtisch. Farblich kannst du dich an deinem Sofa orientieren: Zu einem dunkelgrauen Sofa passen schwarze oder silberne Laternen, zu einem beigen Sofa eher Holz- oder Bambusmodelle. In einem sehr kleinen Wohnzimmer reicht oft eine einzige Laterne, sonst wirkt es schnell vollgestellt.
Laterne im Flur
Der Flur ist oft schmal und wird schnell vollgestellt. Trotzdem lohnt sich hier eine Laterne, weil sie direkt beim Ankommen eine freundliche Stimmung schafft. Eine schlanke Metalllaterne neben der Garderobe oder unter einer Wandkonsole braucht nicht viel Platz, wirkt aber sofort einladend.
Wenn du wenig Tageslicht im Flur hast, nutze eine LED-Kerze mit Timer. So geht das Licht abends automatisch an und du kommst nie in eine dunkle Wohnung. Kombiniere die Laterne mit einem kleinen Teppichläufer, einem Spiegel und vielleicht einer Schale für Schlüssel, dann wirkt der Bereich gleich viel wohnlicher. In Mietwohnungen ist das eine einfache Möglichkeit, ohne große Umbauten Atmosphäre zu schaffen.
Laterne im Badezimmer
Im Bad sorgt eine Laterne für Spa-Gefühl. Besonders schön sind Bambus- oder Holzlaternen, kombiniert mit weißen Handtüchern, einem Holz-Hocker und vielleicht einer kleinen Buddha-Figur oder einem schlichten Steinobjekt. In einem modernen Bad mit Betonoptik wirkt eine schlichte schwarze Metalllaterne sehr edel.
Stell die Laterne nicht direkt an die Badewanne, wenn dort oft Wasser spritzt. Besser ist ein Platz auf einem Hocker oder einem Regal, etwas erhöht. Im Badezimmer sind Duftkerzen in der Laterne eine gute Idee, zum Beispiel mit Eukalyptus, Lavendel oder Baumwoll-Duft. Achte aber darauf, dass die Kerze nicht zu stark riecht, sonst wird es schnell zu viel in einem kleinen Raum. Wenn du empfindlich auf Düfte reagierst, nimm lieber eine neutrale Kerze und arbeite mit ätherischen Ölen im Diffusor.
Sichere und praktische Beleuchtungsoptionen
Beim Laterne dekorieren geht es nicht nur um Optik, sondern auch um Sicherheit. Je nachdem, ob du Kinder, Haustiere oder viel Textil in der Nähe hast, solltest du die Lichtquelle sorgfältig auswählen. Überlege dir vorab, wie oft und wie lange die Laterne wirklich leuchten soll, dann triffst du leichter die richtige Entscheidung.
Echte Kerzen richtig verwenden
Echte Kerzen haben einen besonderen Charme. Das Flackern und der leichte Duft sind schwer zu ersetzen. In geschlossenen Laternen mit Glas sind sie relativ gut geschützt, trotzdem solltest du ein paar Dinge beachten.
- Immer Abstand halten: Dekoelemente wie Zweige, Laub, Trockenblumen oder Stoffbänder dürfen nie direkt an der Flamme sein.
- Nutze Kerzenhalter oder kleine Teller, damit Wachs nicht in die Laterne läuft.
- Lass Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen, vor allem nicht im Flur oder Schlafzimmer.
Für draußen eignen sich dicke Stumpenkerzen besser als dünne Stabkerzen, weil sie nicht so schnell ausbrennen und windstabiler sind. In sehr zugigen Ecken kannst du auch Windschutz-Teelichthalter in die Laterne stellen. Wenn du Haustiere hast, die neugierig sind, stell die Laterne so, dass sie nicht mit der Pfote hineinkommen.
LED-Kerzen, Lichterketten und Solar
LED-Kerzen sind praktisch, wenn du die Laterne oft nutzt oder Kinder und Tiere im Haus hast. Modelle mit Flacker-Effekt sehen inzwischen erstaunlich echt aus. Achte auf warmweißes Licht, damit es nicht zu kalt wirkt. Varianten mit Fernbedienung sind bequem, wenn die Laterne höher steht, zum Beispiel auf einem Regal.
Lichterketten sind ideal, wenn du die Laterne befüllen möchtest, zum Beispiel mit Kugeln, Muscheln oder Naturmaterialien. Du kannst die Kette locker zwischen die Deko legen oder um ein Glasgefäß wickeln. Für draußen sind batteriebetriebene oder solarbetriebene Lichterketten sinnvoll, damit du keine Steckdose brauchst. Auf dem Balkon funktioniert eine Kombination aus Solarlaterne und kleiner Lichterkette besonders gut, wenn du abends lange draußen sitzt.
Ein häufiger Fehler ist, zu viele Lichtquellen in eine Laterne zu packen. Eine LED-Kerze plus eine Lichterkette und noch eine kleine Lampe wirken schnell unruhig. Entscheide dich lieber für eine Hauptlichtquelle und ergänze höchstens eine sehr feine Micro-Lichterkette. So bleibt der Look klar und du vermeidest Kabelsalat.
Laternen kreativ befüllen statt nur mit Kerze
Du musst deine Laterne nicht immer klassisch mit nur einer Kerze nutzen. Gerade größere Modelle eignen sich super als kleines Deko-Gefäß. So kannst du mit wenig Aufwand die Stimmung im Raum verändern und deine Deko an Jahreszeiten oder Anlässe anpassen.
Ideen für neutrale und verspielte Füllungen
Für eine neutrale, ganzjährige Deko kannst du den Boden der Laterne mit weißen Kieselsteinen füllen und eine einfache Glasvase mit einem Eukalyptuszweig hineinstellen. Das passt zu fast jedem Stil, von modern bis skandinavisch. In einem Arbeitszimmer sorgt so eine ruhige Laterne für ein wenig Gemütlichkeit, ohne abzulenken.
Im Kinderzimmer kannst du eine Laterne ohne Kerze nutzen und sie mit Holzfiguren, kleinen Autos oder Tierfiguren dekorieren. Stell sie dann eher hoch auf ein Regal, damit sie nicht als Spielzeug verwendet wird. Eine feine Lichterkette dazu sorgt für ein sanftes Nachtlicht. Vermeide Glasfiguren, wenn die Laterne in Griffhöhe steht, damit nichts zu Bruch geht.
Zur Adventszeit kannst du Christbaumkugeln in verschiedenen Größen in die Laterne legen, dazu ein paar Tannenzapfen. Eine kurze Lichterkette dazwischen und du brauchst nicht einmal eine Kerze. Wähle hier am besten Kugeln aus Kunststoff, wenn die Laterne auf dem Boden steht, damit nichts passiert, falls sie mal umkippt. In einer Mietwohnung mit wenig Stauraum kannst du so deine Lieblingskugeln dekorativ nutzen, ohne extra Baum.
Auch im Sommer kannst du deine Laterne ohne Kerze nutzen: Fülle sie mit Muscheln, kleinen Steinen und vielleicht einem Mini-Schiff aus Holz. Das sieht auf einer Fensterbank im Bad oder im Gästezimmer sehr entspannt aus. In einer Ferienwohnung kannst du so gesammelte Muscheln schön präsentieren, ohne dass sie lose herumliegen.
Gartenlaternen selber machen und personalisieren
Wenn du gern ein bisschen werkelst, kannst du dir deine Gartenlaterne auch selbst gestalten. Du musst dafür kein Profi sein. Wichtiger als Perfektion ist, dass die Laterne stabil und witterungsbeständig ist, damit du lange Freude daran hast.
Einfaches DIY mit Keramikkugeln
In vielen Baumärkten bekommst du Keramikkugeln mit ausgeschnittenen Mustern. Daraus lässt sich schnell eine kleine Laterne machen. Du brauchst nur eine Kerze oder ein LED-Teelicht, das du hinein stellst. Durch die Ausschnitte entstehen schöne Lichtmuster auf dem Tisch oder Boden, besonders auf einer Terrasse mit hellen Fliesen.
Du kannst die Außenseite der Kugel mit Keramikfarbe bemalen, zum Beispiel in Dunkelblau, Salbeigrün oder Terracotta. Die Innenseite lässt sich in Gold oder Kupfer streichen, dann wirkt das Licht besonders warm. Versiegel die Farbe mit einem geeigneten Lack, wenn die Kugel draußen stehen soll. Achte darauf, dass der Lack für Außenbereiche geeignet ist, sonst platzt er bei Feuchtigkeit ab.
Holzlaterne für draußen personalisieren
Mit ein paar Holzleisten, Schrauben und Glas kannst du dir auch eine einfache Holzlaterne bauen. Wichtig ist, dass du wetterfestes Holz nutzt, zum Beispiel Lärche oder druckimprägniertes Holz, und es mit einer Lasur schützt. Die Glasflächen kannst du im Baumarkt zuschneiden lassen. Wenn du unsicher bist, lass dir die Kanten schleifen, damit du dich beim Reinigen nicht schneidest.
Wenn du dir das nicht zutraust, kannst du auch eine schlichte, gekaufte Laterne personalisieren. Binde ein grobes Juteband um den oberen Rand, hänge einen kleinen Anhänger aus Metall oder Holz daran oder male mit einem Glasmalstift ein dezentes Muster auf eine Ecke des Glases. So wird eine einfache Laterne schnell zu deinem persönlichen Stück, ohne dass du viel Geld ausgeben musst. In einem kleinen Garten kannst du mehrere identische Laternen mit unterschiedlichen Bändern kennzeichnen, zum Beispiel für Terrasse, Balkon und Hauseingang.
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